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Fusion/Lüften und Raumklima

Aus WetterCube Wiki

Die Lüften-Ampel vergleicht die Luft in deinen Räumen mit der Außenluft und sagt, ob Lüften jetzt sinnvoll ist. Die Warnung ist ein eigener Punkt: Bleibt ein Raum länger zu feucht, zeigt das Gerät wie bei der Pollenwarnung einen Warnbildschirm. Beides lässt sich getrennt ein- und ausschalten (Web-Oberfläche → Anzeige → Lüften und Raumklima).

Voraussetzung: Raumsensoren

Jeder Raum braucht einen Temperatursensor (°C) und einen Feuchtesensor (%) mit demselben Raumnamen (Seite Sensoren, Spalte „Raum“; Beispiel: „Küche Temperatur“ und „Küche Luftfeuchtigkeit“, beide mit dem Raum „Küche“). Gezählt werden externe Sensoren (MQTT) mit einem Messwert, der nicht älter als 15 Minuten ist. WLAN-Signal, Akku und Laufzeit werden nicht als Feuchte genommen. Der interne Sensor im Gehäuse zählt nicht, weil ihn das Gerät selbst erwärmt. Bis zu 8 Räume werden berücksichtigt.

Die Ampel (Streifen oben auf der Sensor-Seite)

Anzeige Bedeutung
🟢 Jetzt lüften Mindestens ein Raum ist feucht, die Außenluft würde die Raumfeuchte um mindestens 5 Prozentpunkte senken (gerechnet wird mit dem Wassergehalt der Außenluft, aufgeheizt auf Raumtemperatur), die Luftqualität ist nicht schlecht und die Pollenbelastung nicht hoch. Bei Regen steht „Lüften: Fenster kippen“
🟡 Lüften bringt jetzt wenig Raum feucht, aber draußen ist es nicht trockener (Regen, Nebel, warme feuchte Luft)
🟡 Fenster besser geschlossen Raumluft ist in Ordnung, draußen aber ungeeignet (Luftqualität schlecht, Pollenbelastung hoch)
🔴 Lüften nötig, aber draußen ungünstig Raum zu feucht, aber draußen ist Lüften gerade ungünstig
🟢 Raumluft in Ordnung Kein Raum ist feucht; der Streifen nennt die höchste Feuchte
⚪ Lüften: keine Raumdaten Kein Raum hat Temperatur- und Feuchtesensor mit gleichem Raumnamen

Was der Streifen zeigt: Hinter der Überschrift steht der feuchteste Raum mit seiner Luftfeuchte (zum Beispiel „Küche 61 % feucht“) und der Wassergehalt der Luft draußen und drinnen in g/m3 (Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft), zum Beispiel „draußen 8.1, drinnen 10.6 g/m3“. Hinter der Raumfeuchte steht, auf wie viel Prozent sie nach dem Lüften etwa sinkt („danach ca. 55 %“). Ist die Luft draußen absolut trockener, bringt Lüften Feuchte aus dem Raum, auch bei Regen und obwohl die relative Feuchte draußen hoch aussieht (kalte Luft kann wenig Wasser halten). Bei Regen rät der Streifen, das Fenster nur zu kippen.

Rechnerisch: Aus Temperatur und relativer Feuchte wird die absolute Feuchte (Gramm Wasser pro m³) und der Taupunkt berechnet (Magnus-Formel). Ein Raum zählt als „erhöht“ ab Grenze − 5 %, als „hoch“ ab der Feuchte-Grenze (Standard 65 %, einstellbar 50 bis 80 %) und als Schimmelgefahr ab Grenze + 10 Punkten. Draußen sperrt eine schlechte Luftqualität (europäischer AQI über 60) und eine hohe Pollenbelastung (nach deiner Pollenwarnung und deinen Allergenen) das Lüften.

Kühllüften im Sommer

Ist kein Raum zu feucht, aber ein Raum warm (ab der einstellbaren Raumtemperatur, Standard 24 °C), meldet die Ampel: „Fenster auf: draußen kühler“ (draußen mindestens 2 °C kühler als der wärmste Raum) oder „Fenster und Rollläden zu“ (draußen nicht kühler). Sperren Luftqualität oder Pollen das Lüften, gilt „Fenster besser geschlossen“. Ein-/ausschaltbar unter Anzeige → Lüften und Raumklima (Kühllüften).

Die Warnung

Ist die Warnung eingeschaltet und liegt ein Raum 15 Minuten über der Feuchte-Grenze (bei Schimmelgefahr schon nach 5 Minuten), erscheint ein Warnbildschirm (petrolblau, blinkend) mit dem Raum, der Feuchte, dem Taupunkt und einem Rat, zum Beispiel „Jetzt lüften: draußen ist es trockener“ oder „Lüften bringt jetzt wenig. Besser heizen oder entfeuchten“. Bis zu drei Räume stehen untereinander. Antippen bestätigt die Warnung. Sie kommt einmal je Phase wieder, wenn alle Räume mindestens 20 Minuten in Ordnung waren oder nach 6 Stunden, wenn das Problem bleibt. Die Haltezeit sorgt dafür, dass Duschen und Kochen keinen Alarm auslösen. Ist der Raum wieder in Ordnung, schließt sich der Warnbildschirm von selbst.

Aufs Handy: Mit eingerichtetem ntfy und dem Schalter „Lüften-Warnung“ kommt dieselbe Warnung als Nachricht (bei Schimmelgefahr mit hoher Priorität), danach höchstens alle 6 Stunden erneut, und auf Wunsch eine Entwarnung. Die Handy-Meldung gibt es nur bei eingeschalteter Warnung.